So verdient Ihr Geld in Final Fantasy XIV!

So verdient Ihr Geld in Final Fantasy XIV!

Geld verdienen ist in Final Fantasy XIV A Realm Reborn nicht leicht. Nach langen Kämpfen plagen müde Krieger hohe Reparaturkosten. Einnahmen aus Schatzkisten der Instanzen oder durch getötete Monster können bestenfalls Löcher in der Kriegskasse stopfen. Geldquellen muss man auf andere Weise erschließen.

Am besten kommt Ihr zu Geld, wenn Ihr die Wirtschaft von Final Fantasy XIV versteht. Wem es gelingt, die Bedürfnisse anderer Spieler zu erkennen und zu bedienen, leidet keine Not. Wohlstand müsst Ihr Euch allerdings erarbeiten. Das ist ein mühsamer Prozess und erfordert regelmäßige Anpassungen.

Story als erste Einnahmequelle

Die einfachste Methode für regelmäßige Einnahmen ist die Rahmenhandlung. Folgt der Story und erledigt alle Haupt- und Nebenquests sowie die Missionen Eurer Abenteurerklasse. Ihr werdet auf diese Weise nicht reich, nehmt aber genug ein, um über die Runden zu kommen. Außerdem erhaltet Ihr in den Quests die meisten Rüstungen und Waffen, die Ihr für den Anfang benötigt. Deshalb folgender Ratschlag: Seid geizig mit dem Geld und kauft Euch anfangs nur in Notfällen Rüstungsteile und bessere Waffen.

Final Fantasy 14 - Story Quests

Story-Missionen sind besonders zu Beginn eine gute Geldquelle

Freibriefe und Abenteurergilden: Training und Geldverdienst in einem

Eine rasche, aber beschränkte Methode des Geldverdienens stellen Freibriefe dar. Jeden Tag erhaltet Ihr vier Freibriefe, mit denen Ihr spezielle Aufträge annehmen könnt. Die Auftraggeber findet Ihr in den drei Hauptstädten von Gridania, Ul’dah und Limsa Lominsa in den Gasthäusern sowie in vielen Kartenabschnitten. Für die erledigten Jobs erhaltet Ihr vergleichsweise viel Geld, Erfahrungspunkte und mitunter nützliche Gegenstände. Dazu gleich zwei Tipps:

  • Erledigt Liefer-Jobs! Für Handwerker gibt es eigene Aufträge, die nicht nur ordentlich Geld, sondern auch Erfahrungspunkte abwerfen und Euch dabei helfen, rasch im Rang aufzusteigen.
  • Übergebt HQ-Gegenstände! Wenn Ihr für den Abschluss der Liefer-Jobs nicht einfache Items abgebt, sondern Gegenstände hoher Qualität (HQ), erhaltet Ihr einen satten Bonus von 200% – und das sowohl an Geld als auch an Erfahrungspunkten!

Final Fantasy 14 - Freibriefe

Freibriefe sind zwar limitiert, werfen aber reichlich Erfahrung und Geld ab

Viele Spieler übersehen die Lieferaufträge der Abenteurergilden, die Ihr ebenfalls in den drei Städten findet. Sobald Ihr in der Story hinreichend fortgeschritten seid, schließt Ihr Euch einer der Abenteurergilden an. Der Personaloffizier bietet im Hauptquartier Lieferaufträge an. Je mehr Handwerksklassen man lernt, desto mehr Aufträge kann man erledigen – und Geld verdienen. Tipp: Auch bei den Abenteurgilden erahltet Ihr einen Liefer-Bonus, wenn Ihr HQ-Gegenstände abgebt!

Final Fantasy 14 - Abenteuergilde

Hochwertige HQ-Materialien geben einen Erfahrungs- und Geldbonus

Farming: schnelles Geld für kundige Jäger

Final Fantasy 14 - TerrormilbeDes einen Not ist des anderen Brot. Nach diesem Motto können Krieger beliebte Monster-Drops sammeln und gewinnbringend am Markt feilbieten. Besonders Weber benötigen viele Monsterteile als Bestandteile ihrer Fäden, Garne und Stoffe, aus denen sie hochwertige Kleidung fertigen. Beliebt sind folgende drei Items, die Ihr hier beschaffen könnt:

  • Schaudermilbennetze: Weber benötigen die Netze bereits früh für Items ab Stufe 23. Ihr müsst Terrormilben erlegen, um die Netze zu erbeuten. Die Monster findet Ihr im Nordwald, südlich des Teleportpunkts Herbstkürbis-See bei den Koordinaten 16|26 (X|Y).
  • Final Fantasy 14 - KarakulVlies: Ab Stufe 38 spinnen Weber aus Vliesen Wollgarn. Um die begehrte Zutat zu erhalten, müsst Ihr kleine schwarze Schafe namens Karakul niederstrecken. Die Wollknäule findet Ihr in Coerthas, südlich des Transportpunktes Camp Drachenkopf. Wenn Ihr dem Weg ab Startpunkt 26|18 südlich Richtung Observatorium für Ätherische und Astrologische Phänomene folgt, findet Ihr auf der linken Seite mehrere kleine Karakul-Herden.
  • Final Fantasy 14 - GoldvliesFlockenflaum: Aus Flockenflaum stellen Weber Filzstoff her, der für hochwertige Kleidung ab Stufe 43 benötigt wird. Flockenflaum droppen kleine pelzige Goldvliese, die nicht ganz leicht zu finden sind. Wenn Ihr im östlichen Thanalan nach nach Camp Knochenbleich reist, begebt Euch nach Osten und passiert die Brücke von Hohenbrück. In unmittelbarer Nähe findet Ihr einen keinen Fluss. Folgt dem Rinnsal bis zu einem Wasserfall. Links daneben befindet sich der Eingang einer Höhle, in der Ihr die Goldvliese bei den Koordinaten 29|24 findet.

Final Fantasy 14 - Goldvlies jagen

Goldvliese droppen den begehrten Flockenflaum

Markt: Plunder versilbern

Während Eurer Abenteuer erhaltet Ihr in Final Fantasy XIV jede Menge Gegenstände. Was Ihr überhaupt nicht brauchen könnt, solltet Ihr auch nicht lange herumschleppen. Ein Fehler ist jedoch, Hab und Gut dem nächstbesten NPC-Händler zu verkaufen. Die sind so knausrig, dass kaum etwas dabei rausspringt.

Eine bessere Alternative ist der Markt. Hier kaufen andere menschliche Spieler ein. Und für fast jedes Item gibt es einen dankbaren Abnehmer. Verkauft hier die Werkzeuge, Waffen, Tränke und Monster-Drops, die Ihr nicht benötigt. Ihr könnt zu jedem Item eine Übersicht aufrufen, die über die letzten Verkaufspreise informiert. Anhand dieser Übersicht könnt Ihr einen konkurrenzfähigen Preis festlegen. Beachtet aber, dass Preise mitunter stark schwanken.

Final Fantasy 14 - Marktpreise

Entwicklung der Marktpreise prüfen und eigenen Verkaufspreis festlegen

Handwerk hat goldenen Boden

Die größten Einnahmen lassen sich mit der Fertigkung nützlicher Gegenstände erzielen. Um ein Handwerk zu erlernen, müsst Ihr mit Eurer Hauptklasse Stufe 15 erreicht haben. Ab diesem Level könnt Ihr die Klasse wechseln und Berufe lernen. Zur Auswahl stehen folgende Handwerker-Jobs:

  • Gourmet: kocht Mahlzeiten, die vorübergehend Erfahrungspunkte und ausgewählte Fertigkeiten steigern
  • Goldschmied: stellt Ringe, Amulette und filigrane Werkzeuge her
  • Gerber: spezialisiert auf Lederwaren, wie sie für Rüstungen, Halsbänder oder Schuhe verwendet werden
  • Weber: der modische Bekleidungsausstatter für alle leichten Kleidungsstücke
  • Plattner: zuständig für schwere Rüstungen der Krieger
  • Grobschmied: schmiedet Werkzeuge und Waffen
  • Zimmerer: Holzexperte für Bögen, Werkzeuge und Angelruten
  • Alchemist: fertigt Tränke und magische Gegenstände

Ein wirtschaftlich denkender Handwerker verfügt über zwei Fertigkeiten: Zum einen versteht er, welche Produkte gefragt sind und zum anderen verfügt er über die nötigen Fertigkeiten, um diese Produkte auch herzustellen. Da der Markt stets in Bewegung ist, hilft es sehr, ein möglichst breites Angebot produzieren zu können. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, möglichst viele Handwerke zu lernen, zu meistern und ein vielfältiges Angebot an Waren zugleich am Markt anzubieten.

Tipps: Besonders gefragt sind Rüstungen oder Waffen in hoher Qualität. Gelingt es Euch, solche Gegenstände herzustellen, könnt Ihr auf dem Markt einen kräftigen Preisaufschlag verlangen!

Final Fantasy 14 - HQ lohnt sich

Qualität lohnt sich: Die hervorgehobenen HQ-Gegenstände sind ein Vielfaches des normalen Preises wert.

Oft ist es gewinnbringender, hochwertige Baumaterialien zu fertigen und zu verkaufen, statt fertige Endprodukte anzubieten. Beispielsweise verkaufen sich hochwertige Mahagoni-Bauhölzer trotz deutlich geringeren Herstellungsaufwands mitunter besser als die daraus gefertigten Mahagoni-Spinnräder oder Angeln.

Sammeln und questen: schlechtes Geschäft

Schwierig läuft das Geschäft für Sammler. Wer Holz schlägt, Gewürze erntet, in den Minen schürft oder Fische fängt, bekommt vergleichsweise wenig Geld vom großen Kuchen. Nur mit wirklich seltenen und schwer zu beschaffenden Objekten lässt sich noch etwas Geld verdienen, beispielsweise wertvollen Erze oder Fäden. Bis Ihr Euren Sammler aber so weit trainiert habt, diese Objekte ernten zu können, habt Ihr mit einem Handwerker oder Jäger schon ein stattliches Vermögen angehäuft.

Final Fantasy 14 - Angeln

Angeln in Final Fantasy XIV: lustiger Zeitvertreib, aber wenig gewinnbringend

Ähnlich schlecht läuft es für Spieler, die durch Instanzen laufen und sich epische Schlachten liefern. Mit Ausnahme des Endgames lassen sich mit Monsterdrops und ein paar Münzen bestenfalls die Reparaturkosten decken. Das ist durchaus ein Problem, weil auf diese Weise kaum frisches Geld in den Wirtschaftskreislauf von Final Fantasy – A Realm Reborn fließt.

Fazit: Geld liegt nicht auf der Straße, sondern muss erarbeitet werden

Geld verdienen ist eine schwierige, aber notwendige Angelegenheit in Final Fantasy XIV. Am besten schlagen sich kenntnisreiche, vielseitige Handwerker mit einem guten Gespür für wechselnde Marktbedürfnisse. Rasche Erfolgserlebniss können auch Jäger erzielen. Sammler haben es dagegen schwer, gut zu verdienen und bewähren sich eher für die Selbstversorgung, um die Gewinnspanne der eigenen Produktion zu steigern.

Testbericht von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn lesen

Alle Kommentare ansehen
Kommentare laden

Neueste Artikel

Top heruntergeladene Apps